Es reichte dann aber wohl auch mal wieder, und er holte das gröbere Besteck heraus: "Frau Beer, atmen Sie noch normal?
Der Baumeister des Abends: Architekt Michael Schumacher, der unter anderem erschwingliche Mietshäuser gebaut hat.
Und nicht der Käufer, wie es in einigen Bundesländern gehandhabt wird.Der Immobilienwirtschaftsvertreter Michael Schick kitzelte später noch eine Präzisierung aus ihr heraus: Enteignung sei die "Ultima Ratio".An die These, dass die DDR auch an der Überhitzung des dortigen Wohnungsmarkts schuld sei, wagte sich niemand.Schick, ganz Makler der Maklerinteressen, argumentierte, davon werde keine Wohnungstransaktion billiger.Die Linke in der Hauptstadt stelle die Bausenatorin, sagte er, es handle sich bei der Partei immer noch um die Nachfolgepartei der.Das war die schönere Formulierung als "Können Sie jetzt vielleicht doch mal ein bisschen auf den Putz hauen?Die übergeordnete Frage des Abends: Regelt's der Markt?nicht an die Maklercourtagen.Der Putz des Abends: Auf den haute dann Jürgen Michael Schick, der Präsident des Immobilienverbands IVD.Sie wolle die Idee nicht "total verteufeln aber "dann muss man sich klar darüber sein dass man zur Entschädigung der Enteigneten "viel Geld in die Hand nehmen muss".SED ; die ganze Berliner Diskussion sei "ein Stück aus dem Tollhaus!" Katarina Barley hatte freilich einen Einwand: "Wie ist es denn in München?" Hübsche Bemerkung.
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Samstag: 09:30 - 13:00 Uhr, zahlungsmöglichkeiten, warum Sport-Redler?
In der Tat: Schön wär's.
fragte er die FDP-Generalsekretärin.
Mieten -TÜV - quasi eine Überprüfung aller Gesetze, die Wohnkosten beeinflussen - könnte helfen, sagte sie, um den "gut gemeinten Auflagen-Schrott" (Plasberg) einzudämmen.
Aber dann fand er seinen Meister in Plasberg: Warum, fragte er, denn eigentlich nicht an beides?
Schall- und Brandschutzregelungen, zu lange Baugenehmigungsverfahren, "unsinnige Ökoverordnungen" (Schick).Richtige oder falsche Diskussion?Man müsse einfach "günstiger und schneller" bauen (Nicola Beer).FDP und Immobilienwirtschaft in der Runde vertreten waren.Die leichte Übertreibung des Abends: "Das hätte ich nicht gedacht, dass das mal möglich ist sagte Moderator Frank Plasberg: "Wir reden seit elf Minuten seriös über das Thema Enteignung eines Konzerns in Deutschland." Es waren aber keine elf Minuten, sondern ziemlich exakt zehn.Wieder Barley: "Wenn Makler dasselbe verdienen würden, müssten sie sich ja nicht so furchtbar aufregen." Nein, nein, wenn die Maklercourtage auf zwei bis drei Prozent sinken würde, wäre das nur angemessen." Noch mal Schick: An die Grunderwerbsteuer - sein Lieblingswort an diesem Abend - müsse.Beratungs-Hotline:, montag bis Freitag: 09:30 - 18:00 Uhr.Schick und Nicola Beer von der FDP vertraten die erste Position: Überreguliert sei der Wohnungsmarkt.Sie wich aus: "spannende" Diskussion.Katarina Barley, die Justizministerin von der, sPD : "Sagen easyjet studentenrabatt Sie Ja zu dieser Initiative?".Barley sagte nicht "Ja" zu dieser Initiative.Keine Vorschrift sei unsinnig, alle Bauvorschriften zusammen seien aber ein Hemmschuh.Und dann also die Frage.Lucy Redler aus dem Parteivorstand der Linken war zu Gast, die sich für die Enteignung eines großen renditeorientierten Wohnungseigentümers, der AG Deutsche Wohnen, ausspricht - eine Initiative, die in Berlin durchaus ihre Anhänger hat.

Aber Schick hatte noch einen im Köcher: Dort, sagte er, regiere die SPD.
Moderator, frank Plasberg verlas ordnungsgemäß den Grundgesetzartikel 15, in dem es heißt, dass Grund und Boden in Gemeineigentum überführt werden können.
Die Antwort des Abends: Nein.


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